‘17 Passieren – Bachelorarbeit

«Einmal schliefen zwei Rumänen neben mir. Der eine war Historiker, der andere Messerschmid. Letzterer hatte unser Gespräch mit ‚Die Menschheit möchte nicht gerettet werden.‘ beendet. Ich fühle mich auf lächerliche Art und Weise sicher. Ich stehe auf der Strasse und sehe den Menschen beim passieren zu. Die Erinnerung hat mich kurzfristig aus dem hier und jetzt geholt.»

Während meiner Reisen beobachtete ich meine eigene Wahrnehmung der Stadt, die ich nicht kenne und den Einwohnern, deren Sprache ich nicht verstehe. Das physische, geographische Reisen bietet die Plattform für die Reise ins eigene Innere. An dem fremden Ort werden Assoziationen und Erinnerungen ausgelöst, die sonst im Verborgenen bleiben.

Daraus entsteht eine Narrative erzählt in zwei Medien: einem linearen Buch und einer Reihe kurzer Videos. Das Buch besteht aus dem fotografischen Bericht der physischen Reise mit eingestreuten Textfragmenten. Die Serie der kurzen Videos dient als idiosynkratische Ansammlung ungeordneter Erinnerungen. Das Buch verbindet die konkrete Welt der Fotografien auf dem Papier mit der diffusen Welt der Erinnerungen über digitale QR-Codes.

Es sind poetische Antworten auf die Frage: Wie und wo können die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Vorstellung, Fakt und Fiktion gezogen werden ?

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